Springkraut

Springkraut

Eigenschaften, Vorkommen, Nutzen, Schaden

 

Impatiens glandulifera

https://de.wikipedia.org/wiki/Dr%C3%BCsiges_Springkraut

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Dr%C3%BCsiges_Springkraut (auszugsweise)

Das Drüsige Springkraut (Impatiens glandulifera), oft Indisches Springkraut,  stammt ursprünglich von dem indischen Subkontinent und wurde als Zierpflanze im 19. Jahrhundert auch in Europa eingebürgert. Es wächst in Mitteleuropa vor allem in feuchten Wäldern, Auen- und Uferlandschaften mit hohem Nährstoffgehalt.

Die Art kam 1839 nach England und wurde danach in vielen europäischen Gärten kultiviert.

Das Drüsige Springkraut gilt wegen des reichlich produzierten Nektars auch als Bienenfutterpflanze

Der Blütenstand wird als insektenfreundlich bezeichnet. Sie werden meist durch Honigbienen, seltener durch Hummeln bestäubt. Der im Sporn verborgene Nektar ist mit einem Zuckergehalt von 48 Prozent durchschnittlich süß, wird aber reichlich produziert. Mit 0,47 mg Nektar pro Pflanze und pro Stunde stellt das Drüsige Springkraut etwa 40-mal so viel Nektar her wie eine vergleichbare heimische Pflanze. Hinz kommt, dass die Pflanze auch einen sehr hochwertigen, ebenfalls zuckerhaltigen Pollen anbieten kann.

Entlang von Bach- und Flussläufen finden die Springkrautbestände optimale Wachstumsbedingungen. Es entstanden so Dominanzbestände mit einer Deckung von 75 bis 100 Prozent. Sogar Bestände der Großen Brennnessel (Urtica dioica) wurden gelegentlich verdrängt.

Das Indische Springkraut droht die einheimische Vegetation von ihren natürlichen Standorten zu verdrängen. Daran und an der Notwendigkeit einer Bekämpfung werden von naturschutzfachlicher Seite Zweifel geäußert, da die Art eine erhebliche Bedeutung als späte Bienenweide hat.