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Wiese, Weide, Wegesrand

Lebensraum für viele Insekten

Wegränder, Straßenränder und Verkehrsinseln bieten sich häufig an, zu Blüten-Streifen und -Inseln zu werden. Hier muss man allerdings auf Eigentums-Verhältnisse achten und bei öffentlichen Flächen muss die Verkehrssicherheit gewahrt bleiben.

Unterstützung von Landwirten, Jägern, Förstern

Zahlreiche Landwirte beteiligen sich an Fördermaßnahen zur Mehrung der Arten- und Blütenvielfalt. Sie legen Blüh- und Schutzstreifen an auf Ackerflächen, an Wegrändern und Waldrändern.

Jäger sehen sich in erster Linie als Naturschützer und Erhalter der Natur und gestalten Freiflächen und Lichtungen mit insektenfreundlichen Pflanzen. Waldbesitzer und Förster bepflanzen Waldränder mit in der Wuchshöhe abgestuften insektenfreundlichen Bäumen und Sträuchern. In diesen Randstreifen erhalten sowohl viele Insekten als auch Vögeln eine Lebensgrundlage.

Unterstützung in Städten und Gemeinden

Immer mehr Städte und Gemeinden folgen der Einsicht, dass mehr Blütenvielfalt das Ortsbild verschönert und vemehrt Besucher und Gäste zur Erholung und zum Verweilen einlädt. Die Gemeinden sind zunehmend bereit, im Sinne einer Verbesserung der Blüten- und Arten-Vielfalt tätig zu werden. Dabei unterstützen sie auch örtliche Vereine und Bürgerinitiativen.

Lebensgrundlage für Vögel

Viele Singvögel benötigen für die Aufzucht ihrer Brut große Mengen an Insekten. Auch zur eigenen Ernährung sind sie teilweise auf Insekten angewiesen. Fehlt es an Insekten, dann geht auch der Bestand an Singvögeln zurück.

Samen fressende Vögel benötigen Pflanzen, die ihnen in ausreichender Menge Samenkörner liefern.

Teilweise kann man den Insekten- bzw. Samen-Mangel durch Zufütterung mit geeignetem Vogelfutter mildern. Nachhaltig wirkt es erst dann, wenn gleichzeitig und begleitend dazu  für eine reichhaltige natürliche Futtergrundlage gesorgt wird. Je mehr das natürliche Futterangebot zunimmt, umso besser können die Vögel sich selbst versorgen. Eine große Vielfalt und Menge an Insekten und samenbildenden Pflanzen führt zu vermehrter Bruttätigkeit und damit auch zu einer Vergrößerung des Vogelbestands.

Nutzen auch nach der Blühzeit

Dazu gehört auch, verblühte Pflanzen noch einige Zeit nach der Blühzeit stehen zu lassen, auch wenn dadurch das Beet ungepflegt oder verwildert aussieht. Die Vögel können hieran noch lange Zeit Samenkörner herauspicken.