Obstbaumschnitt

Baumschnitt an Hochstamm-Obstbäumen

Wegen der aktuellen Corona-Pandemie und dem Dauerfrost,
findet der Termin nicht statt.

Eventuell wird der Termin Anfang März nachgeholt.

Inhalt und Ziel des Seminars

In dem Seminar von Obstbau-Experte Hartmut Brückner (Polontologe) wird sowohl der Erziehungsschnitt an jungen Bäumen als auch der Pflegeschnitt an älteren Obstbäumen gezeigt und mit theoretischen Informationen
untermauert.

Das Seminar umfasst drei Abschnitte:
– den Theorie-Teil (2021 unter dem Vorbehalt der Corona-Pandemie Bestimmungen),
– den Praxisteil 1: Erziehungsschnitt an jungen Obstbäumen, und
– den Praxisteil 2: Pflegeschnitt an älteren Bäumen.

Sowohl im Theorie-Teil als auch in den Praxis-Abschnitten werden viele Themen angesprochen und Fragen beantwortet, beispielsweise
– welche Äste, Zweige, Triebe bleiben stehen, welche müssen weggeschnitten werden
– wie legt man fest, wie die Baumkrone sich in den kommenden Jahren weiterentwickeln sol
– wie halte ich die Baumkrone im “Gleichgewicht der Baumsäfte”
– welche Werkzeuge verwende ich, wie setze ich einen Schnitt richtig an
– welche sind die typischen “Anfänger-Fehler” beim Obstbaumschnitt
– was mache ich, wenn ich einen Ast oder Zweig abgeschnitten habe, der eigentlich hätte dran bleiben sollen

Das Seminar beginnt mit dem Theorie-Teil im Lehrbienenstand des Bienenzuchtverein Bechen e.V. in Kürten-Weier.

An diesen Theorie-Teil schließt gleich der erste Praxis-Abschnitt an. Er umfasst
den “Erziehungsschnitt” an jungen Obstbäumen, die hinter dem Lehrbienenstand stehen.
Exemplarisch wird an den jungen Bäumen gezeigt, worauf es bei der “Erziehung” eines jungen Baumes ankommt. Ziel dabei ist es, die noch kleine Baumkrone so zu schneiden, dass sie zu einer gesunden und tragfähigen Baumkrone heranwächst.
Die Obstbäume auf der Streuobstwiese hinter dem Lehrbienenstand wurden
im Jahr 2015 angepflanzt und befinden sich noch im “erziehungsfähigen” Alter.

Der zweite Praxis-Abschnitt schließt gleich an den ersten Abschnitt an. Allerdings ist dazu ein Ortswechsel hin zu einer Obstwiese mit älteren Obstbäumen in Neuensaal / Krautweg erforderlich. Dort stehen Obstbäume im fortgeschrittenen Alter, die schon reichlich Früchte tragen und deren Kronen für einen dauerhaften Ertrag gepflegt werden müssen.

Die Regeln und Arbeitsschritte für einen Pflegeschnitt sind insbesondere
für diejenigen Gartenbesitzerinnen und -besitzer interessant, die über
einen alten Obstbaumbestand verfügen.

Neben allen Pflegearbeiten spielt auch der Gesichtspunkt der Obsternte eine
wichtige Rolle. Gut gepflegte ältere Obstbäume bringen in der Regel
auch eine reichhaltige Obsternte. Das führt über kurz oder lang zu Überlegungen, wie die Ernte nutzbringend verwertet werden kann.
Auch hierfür hat der Obstbaum-Experte Hartmut Brückner eine Lösung
anzubieten. Im Theorie-Teil des Seminars erläutert er auch Wege zur Obstsaft-
Gewinnung mit dem eigenen Obst, dazu bietet er auch Saftproben zum Probieren und Verkosten an.
Wer möchte, kann dabei gleich Obstsaft käuflich erwerben.
Damit Herr Brückner einen ausreichenden Saftvorrat mitbringen kann, ist
im Online-Formular für die Anmeldung zum Seminar ein Eintragungsfeld
vorgesehen, in dem ein Interesse am Obstsaft angegeben werden kann. Aus dieser Eintragung entsteht keine Kauf-Verpflichtung.

Ort und Zeit, Referent

Datum und Uhrzeit

Samstag, 13. Februar 2021, Beginn um 10.00 Uhr
bei hartem Frost wird ein alternativer Termin neu angesetzt. Die angemeldeten
Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden in diesem Fall per eMail benachrichtigt

Ort

Beginn im Lehrbienenstand in Kürten-Weier, Zum Tierheim 1a,
Praxisteil 1: Streuobstwiese hinter dem Lehrbienenstand
und
Praxisteil 2: Streuobstwiese in Neuensaal / Krautweg

Referent

Obstbau-Fachmann Hartmut Brückner, Vorsitzender des Bergischen Streuobstwiesenvereins

Kosten und Anmeldung

Anmeldung

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Bitte bedenken Sie auch, dass im Falle einer Terminverschiebung wir nur die angemeldeten Teilnehmer/ -innen per Mail benachrichtigen können.  

Kosten

10 Euro pro Person, zahlbar vor Ort in bar

Teilnehmer

die Anzahl ist auf 20 Teilnehmer/ -innen begrenzt, alle Interessierten sind willkommen, auch Nicht-Imker/ -innen können gerne mitmachen


Diese Seite wurde zuletzt bearbeitet am 27.12.2020